Catch of the day

Der Wind ist nicht berauschend und so motoren wir bei fast unerträglicher Hitze in Richtung Jolly Harbour. Entlang der Küste kommt richtiges Karibikfeeling auf, da es hier ziemlich seicht ist und das Wasser durch den Sand extrem türkis schillert. Nachdem sich zweimal Seegras in unserem Angelhaken verfangen hat, beschließt der Skipper ein letztes Mal den Köder auszulassen und danach die Schnur einzuholen. Und just ein paar Minuten später beißt auch schon einer an….ein riesiger Red Snapper, wie uns später Fachkundige aufklären.

Red Snapper

Nach dem Ausklarieren und einem kurzen Powernapping, machen wir uns ans zubereiten des Fisches. Während Markus den Fisch schuppt und filetiert, bereitet ich ein köstliches Fischtartar mir Avocado zu. Der Rest wird gesalzen und mit einem Zweig Rosmarin gebraten. Dazu trinken wir den köstlichen Chablis von unseren Freunden Annelies und Werner. Wir danken nochmals der Mutter Erde für dieses köstliche Mahl und fallen müde ins Bett. Um 06:00 ist Tagwache, dann geht es zur nächsten Insel, denn wir haben ja für den 28.01. in Antigua ausklariert, d.h. Wir müssen dieses Hoheitsgebiet binnen 24 Stunden verlassen.

49 Seemeilen und 9 Stunden später fällt der Anker in der White House Bay (vor Marina Christophe Harbour) in den weißen Sand. Neben uns ankert die Maltese Falcon, eine 88 Meter Yacht.

Nach einer Abkühlung im Wasser geht es mit dem Dingi an Land. In der Bar „Salt Plage„ geniessen wir den wunderschönen Sonnenuntergang bei einem Sun Downer. Da wir morgen wieder früh aus den Federn müssen, wird es nicht spät, als wir wieder zu unserer Footloose zurückkehren.

Nicht weil die Dinge unerreichbar sind, wagen wir sie nicht. Weil wir sie nicht wagen, bleiben sie unerreichbar. (Seneca)


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