Saint Barthelemy /St. Barth ist eine weitere Insel der Leeward Islands welche wir besuchen. Wir ankern in der vorgelagerten riesigen Bucht von Gustavia um dann zum Einklarieren mit dem Dingi in den Hafen zu fahren. Im Küstenführer haben wir schon gelesen, dass hier auch das Ankern gebührenpflichtig ist und dass sich St. Barth in den letzten Jahren zur Riviera der Karibik entwickelt hat. Spätestens dann, als wir durch die Straßen mit den vielen Exklusivläden schlendern, vorbei an Megayachten wird uns dies bewusst.

Und eigentlich ist das so gar nicht unseres. Daher klarieren wir auch gleich wieder für den nächsten Tag aus und verbringen die zweite Nacht am nördlichen Zipfel in der Anse du Colombier. Dort liegen wir an einer Boje (welche nichts kostet) und schwimmen mit den Schildkröten in der riesengroßen Badewanne. Am späten Nachmittag erkunden wir die Bucht an Land, der Weg zum nächsten Restaurant ist uns dann aber doch zu lang und auch zu schwierig um es noch vor Einbruch der Dunkelheit wieder an Bord zu schaffen.
Next Island – next Stop Saint Martin oder wie die Holländer sagen Sint Maarten. Wir entscheiden uns für den französischen Teil der Insel und lassen den Anker in der Bucht Marigot vor der Marina Fort Louis in den Sand fallen. Das Einklarieren erfolgt auf einem PC, ist äußerst unkompliziert und kostet €15,-. Nun sind wir offiziell in Frankreich, d.h. wenn wir mit dem Boot in Sint Maarten ankern wollen, müssten wir in Frankreich ausklarieren und in Sint Maarten wieder einklarieren. Das ersparen wir uns und unternehmen mit dem Dingi Tags darauf eine kleine Bootsfahrt. Wir fahren an vielen gestrandeten Schiffen vorbei, die seit dem letzten Hurrican 2017 noch nicht weggeräumt wurden.
Der niederländische Teil der Insel, stellt sich als der viel schönere heraus. Da man hier zollfrei einkaufen kann, werden auch noch unsere Getränkevorräte (welche auch schon knapp geworden sind) aufgefüllt.
Da wir die letzten Tage fast nur unter Motor unterwegs waren und auch die Wassertanks gefüllt werden sollten, beschließen wir vor der Überfahrt nach Anguilla die Marina Anse Marcel im Norden anzulaufen und dort eine Nacht zu verbringen um mal wieder alles aufzuladen und zu befüllen. Die Einfahrt schaut sehr schmal aus und so ankern wir davor und fahren mit dem Dingi die Lage auskundschaften. Die Marina ist mehr oder weniger leer, es liegen Schiffe auf Grund vom letzten Hurrican. Von der Tiefe her, könnten wir zwar einlaufen und tanken, jedoch würde uns der Liegeplatz für eine Nacht €43,- (ohne Strom und Wasser) kosten, was es uns dann doch nicht wert ist. Wieder zurück nach Fort Louis zum Tanken um danach nach Anguilla überzufahren.

















