Meilen fressen

Wir verlassen die Bucht von Samana kurz vor Mittags, haben den Wind zu Beginn noch gegenan, im Laufe des Nachmittags wird es aber immer besser, sodass wir am Abend im raumen Wind gute Fahrt machen. In den Sonnenuntergang segeln wir mit voller Genua, welche wir dann zu späterer Stunde ausbäumen müssen, da der Wind dann achterlich in die Segel bläst.

Kurz nach Mitternacht, rollen wir die Genua ein, bringen den Baum auf die Steuerbordseite, um sie dann wieder auszurollen. Ja, segeln ist Arbeit ;-)…dies ist die Butterseite unserer „Footloose“, da machen wir gleich 1 Knoten mehr Fahrt.

Eigentlich wollten wir in die Aquamarina in Puerto Plata gehen, aber auf Navionics lesen wir Einträge von Lupeon, ein Geheimtipp unter Fahrtenseglern, ein Naturparadies und Hurrican Hole. Da wir es gerne ruhig haben und man dort auch ausklarieren kann, investieren wir diese vier Stunden, welche wir leider nur motoren können. 4 Knoten Wind sind dann doch zuwenig fürs Segeln.

Einfahrt nach Lupeon

Wir ankern am frühen Nachmittag und geniessen erstmal die Ruhe und ein kühles Bad hier. Am Abend belohnen wir uns mit Muscheln in Creole Sauce und Lobster. Nach Studieren der Wetterseiten, wird es wohl erst am Montag wieder Wind geben, welcher uns gut vorwärts nach Kuba bringen wird.


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