Bei Regen und Wolken starten wir am Dienstag den 18.02. in der Marina Capcana den Motor, füllen noch unseren Tank mit Diesel an der Fuelstation auf, bezahlen im Marine Office noch den zweiten Liegetag und den verbrauchten Strom. Zwei Männer von der Navy kommen dann noch an Bord, stellen das versprochene Depacho aus, ohne dem wir, dass wird uns jedenfalls versichert, Schwierigkeiten haben könnten und nicht in die Bahia Samana einfahren dürften.
Um 16:30 beginnen wir dann endlich unsere Fahrt, der Anfang gestaltet sich ein wenig schwierig, gegen Welle (bis 2 m) und Wind gegenan. Wir setzen das Großsegel, um ruhiger in der Welle zu fahren, später auch die Genua um dann zwei Stunden später den Motor abzustellen und im Wind zu segeln. Dieser raumt immer mehr und so bergen wir um 22:00 das Groß und segeln mit 4,5 Speed durch die Nacht. Diese bringt immer wieder Regenschauer, wir wechseln uns im 3 Stunden Rhythmus ab.
Bei Sonnenaufgang um 07:06 haben wir die Einfahrt in die Bucht Samana erreicht. Der Wind kommt immer achterlicher und wir setzen unsere Genua voll. Wir sehen aus der Ferne immer wieder den Blas der Buckelwale um dann diese Riesen der Meere aus nächster Nähe beobachten zu dürfen. Wir sind ganz alleine mit ihnen, kein Schiff weit und breit. Die Touristen werden erst später zum Whalewatching rausgefahren. „Haut wie Gans“ würde Markus Schwester Michi jetzt sagen, so fühlen wir uns.
Wir ankern in der Bucht gegenüber Santa Barbara, kaum ist der Anker gesetzt, bekommen wir auch schon Besuch von der Navy, welche das Depacho einfordern. Da es schon fast 12:00 Mittags ist, trinken wir unser Ankerbier und fallen dann in einen tiefen Schlaf.
Am Nachmittag vertreten wir uns die Beine in Santa Barbara, da ist wahrlich Leben. Touristen von Kreuzfahrtschiffen, Einheimische auf ihren Motorrädern und überall werden die Besucher auf die Attraktionen der Insel aufmerksam gemacht.











