Ökologischer Fußabdruck

„Man kann keine neuen Ozeane entdecken, hat man nicht den Mut, die Küste aus den Augen zu verlieren.“

(Andrè Gide)

Eigentlich wäre unser Ziel Puerto Almerimar (Spanien) gewesen, jedoch endete unsere Reise nicht wie geplant, aber dazu später.

Wir waren 176 Stunden nonstop unterwegs und wechselten uns in der Nacht im drei Stunden Rhythmus ab.

Von den 992 zurückgelegten nautischen Meilen sind wir 70 unter Motor gefahren, den Rest (922) sind wir gesegelt. Ökologischer kann man nicht reisen :-).

Unser bestes Etmal hatten wir am 5. Tag mit 142,9 nautischen Meilen, die schnellste Fahrt am 7. Tag mit 11,3 Knoten (da haben uns riesige Wellen getragen).

Mit 20 Vertirosan Vitamin B6- Manteldragees hatte ich meine Seekrankheit bestens im Griff.

Kulinarisch hat uns auch an nichts gefehlt, man gewöhnt sich mit der Zeit ans Essen aus der Schüssel. Die Ananas aus Sao Miguel schmeckte ebenso hervorragend wie das selbst gebackene Brot und die Sardinen. Der Kalmar, welcher mit einer Welle angeschwemmt wurde, war dann doch zu klein zum Braten.

Das Fischen gestaltete sich anfänglich auch etwas schwierig ;-). Wäre ja nur ein netter Zeitvertreib.

Wunderbare Sonnen Auf und -Untergänge haben wir erleben dürfen und nicht zu vergessen, der Sternenhimmel. Nicht in Worte zu fassen, geschweige denn auf ein Bild zu bringen. Oder vielleicht doch?

„Du wirst die Welt niemals richtig genießen, bis nicht das Meer durch Deine Adern fließt, dich der Himmel zudeckt und die Sterne Dich krönen.“ (Thomas Traherne)


Hinterlasse einen Kommentar